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Lebenserwartung

Dieser Text beschreibt Lebenserwartung.


Der untere Text beinhaltet die Lebenserwartung Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Lebenserwartung Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Lebenserwartung fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Lebenserwartung möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Lebenserwartung Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Lebenserwartung beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Lebenserwartung. Fragen zu dem Thema Lebenserwartung können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Lebenserwartung Artikel

Die Lebenserwartung ist die Zeit, die ein Lebewesen in dem Durchschnitt lebt.

In der Biologie ist die Lebenserwartung von Art zu Art sehr unterschiedlich: Baumarten wie die Grannenkiefer sollen über 4 Tausend Jahre alt werden, bei Bartwürmern schätzt man bis zu 250 Jahre, Riesenschildkröten gelten mit 200 Jahren als langlebigste Wirbeltiere, und das Säugetier mit der höchsten Lebenserwartung ist mittlerweile der Mensch - bis Mitte des 20. Jahrhunderts war es der Elefant mit 70 Jahren.

Meist bezieht sich der Begriff "Lebenserwartung" auf die Anzahl der Jahre, die ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen (Kohorte ) eines bestimmten Alters voraussichtlich leben wird. Diese geschätzte Zahl beruht auf statistischen Extrapolationen und wird durch eine endliche Anzahl von Parametern beeinflusst, sie wird für jedes einzelne Alter angegeben und in so genannten Sterbetafeln (geschlechtergetrennt) zusammengefasst. Sie lässt deswegen kaum Rückschlüsse oder Voraussagen für eine bestimmte einzelne Person zu. Außerdem ist die Lebenserwartung stark davon abhängig, wie die Bevölkerung insgesamt altersmäßig strukturiert ist (Stabile oder instabile Bevölkerung mit wechselnden Sterbe- und Geburtenraten in den einzelnen Altersklassen). So kann z.B. die Lebenserwartung bei gleichbleibender Sterblichkeit älterer Bürger allein dadurch ansteigen, dass weniger Kinder geboren werden und dadurch der Anteil älterer Menschen ansteigt (wie z.Zt. in den meisten westeuropäischen Ländern)

Inhaltsverzeichnis

1 Eine Formel zur Berechnung der Lebenserwartung von Säugetieren
2 Weblinks

Buch-Tipp: Das Palmblatt-Orakel. Lebenserwartung und Wiedergeburt in der altindischen Astrologie. Bestes Buch über Palmblatt-Bibliotheken Noch nie hat man soviel ausgezeichnet recherchierten Hintergrund über das indische Palmblatt-Orakel erfahren. Dies ist das erste Buch zu diesem Thema, das wirklich etwas taugt. Kein Wunder, die Autorin war lange Zeit in Indien und hat sich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt. So gibt es nun endlich...

Einige Parameter, welche die Lebenserwartung beeinflussen

Buch-Tipp: Demografischer Wandel und Wirtschaftswachstum. Zusammenhänge und Auswirkungen Die Beschreibung für das Buch "Demografischer Wandel und Wirtschaftswachstum. Zusammenhänge und Auswirkungen" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Entwicklung

Die Lebenserwartung ist in dem Laufe der Menschheitsgeschichte stets weiter gestiegen, seit ungefähr 1850 allerdings stark beschleunigt. Dies ist vor allem auf verbesserte Ernährung in dem Zuge der Grünen Revolution und hygienische Bedingungen zurückzuführen. Noch stets steigt die Lebenserwartung in der Regel mit jedem Jahrgang um etwa drei Monate. (Quelle: Encarta Enzyklopädie 2002, Stichwort Lebenserwartung des Max-Planck-Instituts für demographische Forschung in Rostock)

Einige geschätzte historische Lebenserwartungen für das Alter 0:

  • Steinzeit, Nordafrika: 21 Jahre
  • Römisches Reich: 22 Jahre
  • männliche Grundbesitzer in England um 1200-1300: 35 bis 30 Jahre
  • männliche Grundbesitzer in England während der Pest 1350-1400: 18 Jahre
  • England und Wales (ganze Bevölkerung) 1451-1850: 29 bis 41 Jahre
Buch-Tipp: Demographischer Faktor. eva wissen (Wissen 3000) notwendiges Basiswissen Dieses Büchlein stellt fundiert und professionell-solide die immerhin Fachkreisen seit über 30 Jahren bekannten, aber von der verantwortlichen Politik sträflich ignorierten ("ausgesessenen") oder geleugneten ("die Renten sind sicher") Fakten und die daraus abgeleiteten Hochrechnungen vor. Es wird ersichtlich, dass schon...

Internationale Unterschiede

Die Lebenserwartung des Menschen ist von Land zu Land sehr unterschiedlich. Heute geborenen Japanern wird mit über 80 Jahren die höchste, Afghanen und Afrikanern mit unter 45 Jahren die niedrigste durchschnittliche Lebensspanne vorausgesagt. Bei der niedrigen Lebenserwartung in den Entwicklungsländern hat vor allem die hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit einen starken statistischen Einfluss. Rechnet man diese heraus, so relativiert sich der Unterschied zwischen den entwickelten und unterentwickelten Ländern erheblich.

Buch-Tipp: Die Alterung der Gesellschaft. Ursachen und Folgen des demographischen Umbruchs Das Buch "Die Alterung der Gesellschaft. Ursachen und Folgen des demographischen Umbruchs" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Differenz zwischen Frauen und Männern

Männer haben in Deutschland eine um mehr als 6 Jahre kürzere Lebenserwartung als Frauen. Für einen in dem Jahr 2 Tausend in Deutschland geborenen Jungen wurde die durchschnittliche Lebenserwartung auf 74,4 Jahre geschätzt, einem Mädchen wurden 80,6 Jahre vorausgesagt. Allerdings steigt die männliche Lebenserwartung mit einer etwas höheren Rate, so dass, vorausgesetzt man kann diesen Trend einfach extrapolieren, der Mann in ungefähr 60 Jahren mit der gleichen Lebenserwartung wie die Frau geboren würde.

Diese Differenz dürfte ca. zu einem kleinen Teil auf biologische Ursachen zurückführbar sein. Genaue Forschungen zu diesem Thema stehen allerdings noch aus.

Bekannt ist aber, dass die Mortalitätsrate bei Männern unter anderem durch folgende Faktoren erhöht ist:

  • viermal häufiger Suizid,
  • 12 mal häufiger tödliche Arbeitsunfälle
  • wesentlich mehr Verkehrsunfälle
  • bedeutend häufigere Arbeit in gesundheitsbelastenden Berufen.
  • die Krankenkassen geben durchschnittlich für Frauen zwischen 14 und 60 Jahren doppelt so viel aus, wie für Männer des gleichen Alters
  • es gibt 10 mal so viel Informationsmaterial über die Krebsrisiken von Frauen wie für Männer - In Folge gehen doppelt so viele Frauen (ca. 35%) zur Krebsvorsorge wie Männer (ca. 17%)
  • laut einer WHO-Studie werden Frauen, bei Schilderung gleicher Symptome, von medizinischem Personal eher für krank und hilfebedürftig gehalten, als Männer

Darüber hinaus sind Männer nicht ca. erheblich risikobereiter, sie legen auch sonst ein wesentlich stärker selbstschädigendes Verhalten an den Tag. So nehmen sie mehr Alkohol und andere Drogen, haben schlechtere Ernährungsgewohnheiten und gehen seltener zu dem Arzt. All dies hat nach herrschender Ansicht psychosoziale Ursachen und nicht biologisch-genetische. Gegen biologische Ursachen spricht auch die Tatsache, dass noch Anfang des 20. Jahrhunderts Frauen ca. ein halbes Jahr länger lebten und davor die Lebenserwartung in etwa gleich war.

Lange Zeit galt die kleinere Lebenserwartung von Männern in den Publikationen von Feministinnen als Beweis für eine genetische Schwäche der Männer. Je mehr Frauen, ab den 70er Jahren, aber über längere Zeit vollzeitberufstätig waren und "männliche" Karrieren und Lebensläufe lebten, umso stärker stieg bei ihnen das Suchtverhalten und die streßbedingten Erkrankungen. So war bis vor einiger Zeit der Herzinfarkt eine reine Männerkrankheit. Darum wurde der weibliche Herzinfarkt nicht erforscht und häufig auch nicht diagnostiziert, da er zu dem einen andere Symptome zeigt, zu dem anderen die Ärzte glaubten, Frauen seien dagegen gefeit.

Dieser Umstand macht die Lebenserwartung auch zu einem Thema für Maskulisten. Diese knüpfen daran die Forderung, die Ursachen für diese Diskrepanz exakt zu erforschen, zu beschreiben und entsprechend zu bekämpfen. Jedenfalls müsse ein Problembewusstsein geweckt und die Differenz und ihre ca. langsame Angleichung nicht als gleichsam gottgegeben hingenommen werden.

Buch-Tipp: Die Lebenszeit Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Die Lebenszeit". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Eine Formel zur Berechnung der Lebenserwartung von Säugetieren

Diese Formel gilt sowohl für lebende als auch ausgestorbene Säugetierarten. Beim Vergleich der Daten der Tiere stellte sich heraus, dass die Angaben über

  • Hirnmasse
  • Körpermasse
  • Ruheenergieumsatz
  • Körpertemperatur

brauchbare Faktoren sind, um eine gute Abschätzung von vielen Säugetierarten bezüglich der Lebenserwarung zu geben.

Dabei ist

  • L die Lebensspanne in Monaten
  • E die Hirnmasse in Gramm(g)
  • S die Körpermasse in Gramm (g)
  • M der Ruheenergieumsatz in Kalorien pro Gramm Körpergewicht und pro Stunde(cal/g * h), d.h von hier kommt die Dimension der Zeit
  • T die Körpertemperatur in Grad Celsius(C)

Somit wird

L = S * E ** 0.6 * S ** (-0.4) * M ** (-0.5) * T * 10 ** 0.025

dabei soll A ** K als Potenz mit der Basis A und dem Exponenten K verstanden werden.

Die obige Formel läßt sich auch mit einem anderen Ansatz wie folgt formulieren:

L = 8 * C ** 0.6 * StK ** (-0.5)

wobei

  • C der Cephalisationsquotient = E / ( S ** 2/3) ist, der also das Verhältnis von Hirnmasse zu Körpermasse berücksichtigt
  • StK der Stoffwechselkoeffizient M * 10 ** (-0.05) * T ist, der damit die geleistete physikalische Arbeit des Körpers ausdrückt.
  • 8 ist damit eine Proportionalkonstante

Wenn man Gehirnmasse und Körpermasse ab einem bestimmten Alter als konstant annimmt, dann bleibt als bestimmende Größe ca. noch der Stoffwechselkoeffizient übrig, der die Lebenserwartung eines spezifischen Tieres bestimmt.

Der Cephalisationskoeffizent wurde von Sacher entwickelt und soll die beste Korrelation zur Lebenserwartung aus drücken. Dieser Wert ist ein Maß für die neurale Informationsdichte und wird von Sacher als die "neurale Neg-Entropie" genannt

Quelle: Kleine Enzyklopädie - Das Alter, Leipzig 1988 ISBN 3-323-00192-3Siehe auch: Demografie

Buch-Tipp: Gender und Lebenserwartung Eine Beschreibung zum Buch "Gender und Lebenserwartung" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Weblinks


Weiteres zu dem Artikel Lebenserwartung

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